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Denise

Gänsekeulen Essen der Redaktion

Da wir immer viele Rezepte schreiben und im November ein Rezept für eine Martinsgans erstellt wurde, dachten wir uns, wir müssen dieses Rezept mal ausprobieren. Leider konnten wir keine ganze Gans zubereiten, aber Gänsekeulen.

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Von der Organisation, über den Einkauf bis hin zum kochen des Rotkohls und der Klöße, machten wir alles selber.

Hier sind ein paar Einblicke für euch. Ein besonderer Dank geht auch an die Küche, die uns die Gänsekeulen köstlich zubereitet haben.

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Pflegebeteiligung- So hat man (fast) sein eigenes Pferd

Pflegebeteiligung – So hat man (fast) sein eigenes Pferd

 

Ich war schon immer ein absoluter Pferdefan, ich war als Kind / Jugendliche in

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der Reitschule, war in Urlauben oft reiten, Pferde haben ein sanftes, liebevolles Wesen und ich mag diese sanftmütigen Riesen sehr, vor allem, wenn man eine gute Verbindung zu ihnen aufbauen kann.

Wieder einmal dachte ich vor kurzem an Pferde und beschloss, bei ebaykleinanzeigen eine Annonce aufzugeben, in der Hoffnung, mich würde jemand anschreiben.
Ich hatte Glück und mich schrieb kurze Zeit darauf eine nette, junge Frau an, die mir mitteilte, dass sie eine Pflegerin für ihr Pferd suchen würde.
Wir verabredeten uns an dem Stall, an dem ihr Pferd steht; ich war aufgeregt und neugierig.
Der Stall liegt nicht weit von meinem zu Hause entfernt, ich fuhr mit dem Auto knappe 10 Minuten, der Stall liegt in Essen- Karnap, nahe der Gelsenkirchener Grenze.
Ich war vor der Besitzerin da und wartete gespannt; der Hof gefiel mir auf Anhieb.
Als die Besitzerin kam, verstanden wir uns auf Anhieb, die Sympathie war von Anfang an da, was schon einmal ein gutes Zeichen war.
Wir gingen recht zeitnah sofort zu ihrem Pferd, einer 25-jährigen Traberstute namens Speedy.
Speedy schaute schon neugierig über ihr Tor zu uns und ich gab ihr ein Leckerchen, welches sie vorsichtig und liebevoll annahm.
Ich verliebte mich vom ersten Moment an in dieses Pferd und sowohl das Pferd, als auch die Besitzerin waren von meiner Art und meinem Umgang mit dem Tier begeistert.
Ich putzte Speedy ausgiebig, besonders gern hat sie es, wenn man mit der Kardätsche ihre Ohren putzt, dann legt sie einem fast ihren Kopf auf die Schulter.
Zu den Aufgaben gehört ebenfalls, den Stall auszumisten, das Heunetz aufzufüllen und mit ihr spazieren zu gehen.
Ich traf mich noch einmal mit der Besitzerin, dann fuhr ich allein zu Speedy. Ich genieße die Zeit mit ihr, sie tut mir gut und ich habe Spaß mit ihr.
Wenn ich ankomme, muss ich sie meistens vom Paddock holen, ihr könnt euch

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bestimmt vorstellen, wie sie aussieht, wenn sie den ganzen Vormittag und Mittag in der Matsche herum getobt hat. Ich hole sie in in ihren Offenstall und fange an, sie ausgiebig zu putzen, doch bevor ich das tue, muss ich ihr erst einmal ihre Decke abnehmen. Danach striegele ich sie ausgiebig mit kreisenden Bewegungen; vom Hals an, über den Rücken und Bauch bis hin zu ihrer Kruppe.
Nachdem ich sie auf beiden Seiten gestriegelt habe, putze ich mit der Wurzelbürste ihr Fell glatt und entferne somit den restlichen Staub und Hautschuppen. Nachdem der Körper fertig ist, putze ich mit der Wurzelbürste ihre Beine, die meistens sehr dreckig sind. Bekomme ich die Beine und Hufe nicht durch die Bürste richtig sauber, führe ich sie in die Waschbox und spritze ihre Beine richtig ab, danach trockene ich sie mit einem Handtuch ab.

Wenn ich damit fertig bin, kratze ich ihre Hufe mit einem Hufauskratzer aus, das ist sehr wichtig, denn macht man dies nicht regelmäßig, können die sich dort sammelnden Bakterien Infektionen hervorrufen. Beim Hufe auskratzen muss man auch darauf achten, dass man das Pferd nicht an seinem Strahl verletzt, sondern wirklich nur das Horn auskratzt.
Nachdem ich dies gemacht habe, reinige ich ihr Gesicht mit einer Kardätsche, einer weichen Bürste. Sie liebt es und genießt die Nähe des Menschen, der sie vorsichtig säubert und ihr dabei immer sanft über die Nüstern streichelt.
Zum Schluss kämme ich ihre Mähne und ihren Schweif, denn auch das ist wichtig, denn sonst verknoten und verfilzen ihre Haare.
Nach dem Putzen binde ich sie außerhalb ihrer Box an, damit ich ihr Heunetz herunter holen und die Utensilien für das Stallmisten holen kann.
Das Heunetz muss gut gefüllt sein, denn sie liebt es, Heu zu fressen. Es dauert auch seine Zeit, bis man dieses große Netz gefüllt hat, man macht dies mit den Händen und zum Schluss verknotet man es mit dem sogenannten „Pferdeknoten“.
Danach hole ich eine Schubkarre, einen Besen, eine Mistgabel und eine Schüppe; in die Schubkarre lege ich frisches Stroh, mit welchem ich ihren Stall frisch mache.

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Zurück an der Box, nehme ich die Mistgabel und sortiere erst einmal das noch saubere Stroh aus, denn es wäre zu schade, wenn ich es weg schmeiße, obwohl es noch gut ist. Danach lege ich das saubere Stroh in eine Ecke und fange an, die ganzen Pferdeäpfel und das dreckige Stroh auf die Schubkarre zu hieven. Diese Arbeit ist anstrengend, das kann ich mit einer Überzeugung behaupten, ich habe regelmäßig Muskelkater am nächsten Tag. Ist die Box sauber, fege ich mit dem Besen ihre „Terrasse“ sauber, ihr Vorplatz von der Box. Den Mist, den ich dort zusammen kehre, kommt mit auf die Schubkarre, die ich dann am Misthaufen ausschütte.
Danach stelle ich die Geräte an ihren Platz zurück, denn der Hof hat viele Pferde, die natürlich alle eine saubere Box wollen.
Ich gehe wieder zurück zu Speedy und lege ihr wieder ihre Decke auf, die sie im Moment braucht, damit ihr Körper warm bleibt und bei den niedrigen Temperaturen nicht auskühlt.
Sie wird dann immer nervös, weil sie weiß, dass sie gleich fressen darf, was übrigens ihr größtes Hobby ist; also ziehe ich ihr das Halfter aus und schon verschwindet sie in ihrer Box, um sich an dem Heunetz zu bedienen.
An manchen Tagen, an denen ich eher am Stall bin, gehe ich auch gerne mit ihr in den umliegenden Parks spazieren; ich führe sie und sie freut sich sehr über ihre Bewegung; natürlich darf sie auch zwischendurch bei einer kleinen Pause grasen.
Wir streifen durch die Gegend und genießen unsere gemeinsame Zeit, ich fühle mich wohl an ihrer Seite und auch sie fühlt sich wohl an meiner Seite, wir vertrauen uns gegenseitig. Ich genieße die Zeit mit ihr sehr und würde sie als mein Pflegepferd nicht mehr so schnell abgeben wollen, denn sie ist eine gute Therapie für mich.

D.B.

Bildquellen: Autorin

Genesung

 

 

                    Genesung

    

                  Seelenqual zieht dir Köperschwäche an.

 

  Beim Körperschmerz beginnst erneut du  Wiederaufstieg.

 

  Stummheit sei ein Beweggrund für das Lied,

 

                                                                 das dir in deine Seele hinein fliest.

 

 

Das Lied sei Flügel für die klare Handlung.

 

Im Atem, der so unablässig scheint,

                                                               

                                                    verbirgt  sich Exspiration – der Tod.

 

Du  grüßt  ihn, wünschst es zu verlängern,

 

                                                        um den nächsten Atemzug nicht zu verpassen und –

 

                                                                            

                                                                               neuen Flügelschwung hier einzuflechten.

 

 

 Das Leben trägt dich weiter –

 

                                                  bis deine  Pflicht  erfüllt  ist.

 

                             

                            Erst  wenn  du  diesen  Liedern   lauschst,

                 

                    kraftvoll belebt sich dein Geist, beflügelnd  und dann…..

                          

                                                ………. verstehest du plötzlich, unversehens –

 

 

 

du handelst mit der Liebesfreude

 

                                            und endlich bist du eigen Selbst geworden.

 

                                                                                                                               S.D.W.

Das Schicksal als positiver Lebensbegleiter

Das Schicksal als positiver Lebensbegleiter

Ich habe vor drei Jahren eine gute Freundin verloren; wir haben uns ziemlich gestritten, unsere Freundschaft war etwas sehr besonderes.
Wir haben sehr viel zusammen gemacht, doch 2011 zog sie nach Berlin. Wir verloren uns zwar nicht aus den Augen, aber die Entfernung tat weh, aber was sollten wir tun?

Als sie noch in Oberhausen wohnte, waren wir unzertrennlich, wir machten wirklich alles zusammen.
Jedes Wochenende schlief ich bei ihr, wir machten DVD Abende, kochten immer was zusammen, manchmal gingen wir feiern oder ins Kino, oder wir fuhren zusammen nach Venlo.
Es wurde nie langweilig, immer hatten wir was zu lachen oder zu sprechen, die Themen gingen uns nie aus.
Ich könnte euch so viele lustige Anekdoten erzählen, aber das wäre zu viel, um es niederzuschreiben.

Wie gesagt, durch einen Streit haben wir den Kontakt abbrechen lassen. Ich habe sehr gelitten, aber ich wollte es mir eigentlich nicht eingestehen und habe immer wieder versucht, diese Freundschaft zu vergessen.
Dazu muss ich sagen, dass ich noch nie im Leben davor eine so tolle, enge Freundschaft hatte, ja, man könnte es fast freundschaftliche Liebe nennen, die wir zueinander hatten.

Dann gab es diese sogenannten Momente, bei denen man an die Vergangenheit erinnert wird.
Sei es ein Lied, oder auch eine Person, die dich an jemanden erinnert, in diesen Momenten wird man gezwungen sich zu erinnern.
Zu oft zerrt der Schmerz an der Seele, es zerreißt einen innerlich total.
Immer wieder wurde mir bewusst, dass mir das ganze doch nicht so egal sein kann, wie ich dachte.

Im November 2015, drei Jahre nachdem wir den Kontakt abgebrochen hatten, meldete sie sich und wir verabredeten uns auf einen Kaffee.
Ich weiß es noch wie heute, wie ich damals fühlte, als ich ihren Namen auf dem Display meines Handys sah.
Ich war so durcheinander, dass ich anfangs erst einmal abweisend schrieb, ich hatte Angst, verletzt zu werden, obwohl sie die Person war, die mich nie verletzt hatte, sondern eigentlich immer für mich da war.
Ich war ziemlich durcheinander, als der Tag kam und wir uns wieder sehen sollten, aber natürlich versuchte ich, mir dieses nicht in ihrem Beisein anmerken zu lassen.
Als sie ankam wurde mir schlecht und ich wusste im ersten Moment überhaupt nicht, wie ich mit ihr umgehen sollte.
Die Übelkeit stieg in mir hoch, wie Lava in einem Vulkan. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich übergeben müsse und schluckte den in mir aufkeimenden Würgreiz immer wieder herunter.
Als es schellte torkelte ich mehr oder weniger zur Türe und betätigte mit zitternden Händen den Türöffner; als sie hoch kam und ich sie auf der Treppe sah, hatte ich Herzrasen.
Wir begrüßten uns sehr förmlich, nicht wie damals mit einer heftigen Umarmung, sondern einfach nur mit einem festen Händedruck.
Ich bat sie in meine Küche und schüttete uns Kaffee ein, den ich vorher schon aufgesetzt hatte.
Kennt ihr diese peinlichen Momente zwischen zwei Menschen? Keiner sagt etwas, man sitzt sich gegenüber und jeder starrt den anderen an?!
Diesen Moment hatten wir und ich wurde unruhiger, denn ich war so durcheinander, dass ich nicht mehr in der Lage war etwas von mir zu geben.
Sie fragte dann irgendwann was damals los gewesen war, warum ich so war (ja, ich war größtenteils Schuld daran, dass die Freundschaft zerbrach, aber ich steckte schon in meiner depressiven Phase und mir war alles egal).
Ich erzählte ihr ein wenig und sie unterbrach mich nicht. Im Gegenteil, sie hörte mir sehr aufmerksam zu, so kannte ich sie eigentlich gar nicht.
Nach einer Stunde fuhr sie wieder und ich dachte mir: So, das war es jetzt. Aber ich hatte mich getäuscht; wir schrieben uns öfters über Facebook und irgendwann tauschten wir auch unsere Handynummern aus.

Ich hatte im März Geburtstag und plante eine Feier und da dachte ich, warum sollte ich sie nicht dazu einladen.
Gesagt getan. Und ihr werdet es nicht glauben- sie kam aus Berlin!!
Wir verbrachten ein wunderschönes Wochenende, unterhielten uns viel, lachten über alles Mögliche und ich hatte das Gefühl, dass diese drei Jahre, in denen wir keinen Kontakt hatten, gar nicht existierten.
Sie schlief zwei Nächte bei mir und als wir uns dann verabschiedeten, wollte jede so schnell wie möglich weg, denn irgendwie tat es weh, sich wieder zu verabschieden.
Als sie weg war, konnte ich das erste Mal diese Situation wirklich begreifen und ich fing an zu weinen, aber nicht aus Trauer, sondern aus ganz anderen Gründen.
Ich weinte vor Freude, vor Überforderung und vor allem, weil ich es nicht begreifen konnte, dass wir es doch noch einmal geschafft hatten, uns an einen Tisch zu setzen.
Ich ließ meinen Tränen aber freien Lauf, warum sollte ich sie unterdrücken?! Es ist wichtig, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, das habe ich in all den Jahren meiner Therapie gelernt.
Ich fuhr zu meinem Pflegepferd und kuschelte mich eng an seinen warmen Körper, die Nähe des Tieres tat mir in diesem Moment wirklich gut, sie gab mir Geborgenheit und das Gefühl nicht alleine zu sein.
Ich hätte es niemals für möglich gehalten, meine beste Freundin von damals noch einmal wieder zu sehen, aber ich denke wenn das Schicksal es so will, dann sollte man sich nicht dagegen wehren, sondern einfach darüber glücklich sein.

D.B.

Halloween- Schrecken der Nacht

Halloween- Schrecken der Nacht

Ich freute mich jedes Jahr auf den 31.10., für die einen war es der Reformationstag, für die anderen Halloween und für mich war es das Ereignis des Jahres.
Das erste Mal feierte ich Halloween richtig, da war sechszehn Jahre alt, heute bin ich dreißig und freue mich immer noch so, wie ich es als Teenager tat.
Dieses Jahr war ich dran, die Party zu organisieren, meine Freunde und ich wechselten uns jedes Jahr ab.
Letztes Jahr war es meine beste Freundin Samira, die die Party organisierte.

Ich hatte mir etwas Besonderes einfallen lassen. Das Buffet sollte aus allerlei grausigen Gerichten bestehen, die Getränke sollten „verschönert werden“ und mein Haus würde jedem das Gruseln lehren.
Mein Budget lag bfledermaus-001ei 200 Euro, viele würden jetzt behaupten, dass es übertrieben wäre, aber mir war es der Spaß wert.
Ich fing Mitte Oktober an bestimmte Sachen einzukaufen, da ich Angst hatte, dass sonst auf einmal alles ausverkauft wäre.
Gummispinnen, abgehackte Hände, Totenköpfe und vieles mehr landeten in meinem Einkaufswagen, ich verbrachte im Dekorationsladen zwei Stunden. Es war wunderbar, die ganzen tollen, gruseligen Sachen durchzustöbern, am liebsten hätte ich alles eingepackt, aber ich wollte auch nicht übertreiben.

Am Tag vor Halloween fing ich an, manche Speisen zuzubereiten, die über Nacht noch ziehen mussten, oder meine selbstkreierten Bowle zuzubereiten, die den Namen „ Blutdurst an Halloween“ hieß.
Gut, wirklich einfallsreich war der Name nicht, aber mir gefiel er und er passte thematisch zu meiner Planung.
Und dann war es endlich soweit. Ich stand am Halloweenmorgen sehr früh auf, schließlich hatte ich noch einiges zu erledigen und vorzubereiten. Ich mag keinen Stress, deswegen schlafe ich lieber weniger.
Ich holte Tische aus meinem Keller, die ich immer nur hoch hole, wenn ich eine Party veranstalte.
Die Tische besprühte ich mit Spinnwebenspray, in die Spinnweben setzte ich die gekauften Gummispinnen, die wirklich sehr real aussahen.
Auch auf – und vor – Schränken sprühte ich künstliche Spinnweben. Mein Haus sah so aus, als ob es von Riesenspinnen eingenommen wurde.
Natürlich durfte auch ein selbstgeschnitzter Kürbis nicht fehlen, also setzte ich mich hin und fing an zu schnitzen. Eigentlich mag ich diese Arbeit, aber heute fand ich sie sehr anstrengend.
Nachdem ich damit endlich fertig war, kümmerte ich mich weiter um meine Dekoration. Einen Kürbis stellte ich vor die Haustür, die anderen verteilte ich in der Wohnung und stellte Teelichter hinein.
Die Totenköpfe stellte ich auf ein Sideboard und auf einen Tisch, einen hob ich mir auf.
Ich hatte einen Wackelpudding vorbereitet, darin befand sich eine abgehackte Hand, die demonstrativ nach oben heraus schaute. Ich war stolz auf mein Werk.
Den letzten Totenkopf stellte ich auf ein Tablett, drum herum legte ich Finger aus Teig, die einen Fingernagel aus Mandeln hatten.
Aus Litschis und Oliven fertigte ich Augäpfel an, die ich auf einer roten Soße platzierte.25
Das Buffet nahm allmählich Gestalt an, ich war mächtig stolz. Die Bowle war schön gekühlt, ich legte ein paar Würmer hinein, natürlich keine echten, sondern diese Weingummiwürmer.
Der krönende Abschluss, war ein Skelett, was ich an der Decke befestigte.
Mein Werk war fertig, das reichhaltige Buffet war aufgebaut, die Getränke kalt gestellt und die Dekoration war in meinen Augen sehr gut gelungen.

Jetzt fehlte nur noch eines. Ich musste mich noch fertigmachen.
Ich hatte noch eine gute Stunde Zeit, dann würden die Gäste schon kommen, also schnell nach oben und mich anziehen und schminken.
Ich hatte mich dieses Jahr für ein Vampirkostüm entschieden; dazu hatte ich die passende Schminke gekauft und natürlich Vampirzähne.

Ich war gerade fertig, da klingelte es schon an meiner Haustür. „Happy Halloween“, Samira umarmte mich stürmisch. Sie sah fantastisch aus; ihr Kostüm war das eines Zombies, sie hatte sich Kontaktlinsen in die Augen getan und ihr Gesicht sah aus, als ob es jeden Moment auseinander fallen würde.
„Wow, Samira, du siehst wunderbar aus. Ich habe dich fast nicht erkannt.“, wir beiden waren schon seit Schultagen die besten Freundinnen, jede wusste von der anderen jedes noch so kleinste Geheimnis.
Nach und nach kamen immer mehr Gäste, insgesamt hatte ich zwanzig Leute eingeladen.
Alle bestaunten die Dekoration und das tolle Buffet. Es wurde viel gelacht, es wurden Komplimente für die verschiedenen Kostüme gemacht und es wurde viel gegessen.
Gegen dreiundzwanzig Uhr kippte die Stimmung allerdings ein wenig, als plötzlich ein Stromausfall uns alle in Dunkelheit versetzte; nur die Teelichter, die ich in den Kürbissen angezündet hatte, verliehen uns noch ein wenig Licht.
„Komm Mia, mach das Licht wieder an.“, Benjamin, ein guter Freund von mir, dachte wohl, dass ich extra das Licht gelöscht hatte, aber damit lag er falsch.
Ich erklärte den anderen, dass ich damit nichts zu tun hatte und irgendwann schienen sie mir zu glauben.
Ich kramte noch ein paar Teelichter hervor und zündete sie überall im Haus an, damit wir wenigstens weiter feiern konnten.

fledermaus-001Auf einmal gingen alle Kerzen gleichzeitig aus, ein eisiger Windhauch durchströmte die einzelnen Räume, dabei hatte ich alle Fenster geschlossen.
Wir saßen nun in absoluter Dunkelheit und keiner sagte mehr etwas.
„Wow Mia, du hast dich selbst übertroffen.“, Samira grinste mich an, aber mir war nicht mehr zu Lachen zumute, schließlich drohte meine Party gerade ein Desaster zu werden.
Ein Poltern über uns erschreckte uns alle; es war dumpf und dann knarrte es.
„Kommt jemand mit nach oben und schaut mit mir nach, was da los ist?“, alleine wollte ich nicht nach oben, mir war das Ganze nicht mehr geheuer.
Vielleicht war ein Einbrecher ins Haus gedrungen?!
Benjamin erklärte sich sofort bereit und zusammen gingen wir die steile Treppe nach oben. Hier war nichts zu sehen, außer der Dunkelheit.
„Hier ist nichts, Mia. Nun sei ehrlich, hast du das alles inszeniert?“, ich schüttelte nur den Kopf, als auf einmal meine Schlafzimmertür knarrte und sich langsam öffnete.
Ich fing an zu zittern; selbst in der Dunkelheit konnte ich erkennen, dass Benjamin blass wurde.
„Glaubst du mir jetzt?“, fast triumphierend schaute ich ihn an.
Wir schlichen leise zu meinem Schlafzimmer, unten hörte man die anderen, die sich leise, flüsternd unterhielten.
Wir öffneten langsam die Schlafzimmertür, als wir von unten einen Schrei hörten. Wir gingen schnellen Schrittes nach unten, um zu sehen, was dort geschah.
Als wir am Treppenabsatz standen, wussten wir, warum jemand geschrien hatte.
Das Skelett, was ich auf gehangen hatte, bewegte sich und zeigte mit seinen knochigen Fingern auf mich, als es mich sah.
„D-u.“, mehr sagte es nicht und es kam auch nicht wirklich von ihm, mehr hörte es sich an, als ob eine unsichtbare Stimme im Raum war.
Samira stand in einer Ecke und klammerte sich an einen Typen, der die Begleitung von jemandem war.
Ich ging zum Skelett und nahm es ab, schon war es ruhig. Das ein oder andere Kichern war im Raum zu hören.
„Mia, Respekt. Gelungene Party“, sagte jemand.
„Oh mein Gott, was ist das?“, Benjamin zeigte auf die Zimmerdecke, wo sich ein schwarzes Loch bildete.
Ich ging näher heran, um es besser erkennen zu können.
Aus dem Loch kam schwarzer Nebel, alle drängten sich in die Ecken.

Der Rauch stieg herab und nahm die Gestalt eines schwarzen Wesens an, was sich genau in die Zimmermitte stellte.
Man erkannte kein Gesicht, oder Geschlecht, es war einfach nur schwarz und schwebte über dem Boden.
„I-i-i-c-c-h-h h-h-a-a-b-b-e-e H-u-u-n-g-g-e-e-e-r-r!“, mehr sagte es nicht.
Keiner meiner Gäste bewegte sich, alle waren blass und starrten dieses „Ding“ an, was sich langsam auf das Buffet zubewegte.
Es aß sich satt, unser Buffet war fast leer, als es wieder in die Mitte des Raumes schwebte.
Ich ging darauf zu, ich wollte es berühren, aber ich fasste in die Luft, ich konnte es einfach nicht berühren.
„Was bist du?“, meine Neugierde war größer, als meine Angst.
„I-i-c-c-h-h b-b-i-i-i-n-n d-e-e-e-r-r G-e-e-i-i-s-s-t-t d-e-e-r-r H-a-a-l-l-o-o-o-w-w-e-e-n-n-a-a-c-h-h-h-t-t.“, stammelte es.25
Bevor ich etwas sagen konnte, drehte es sich zu mir um und ich sah sein Gesicht.
Ich erschrak, aber nicht, weil es so grausam aussah, sondern, weil ich ein kindliches Gesicht sah.
Die Augen waren rot, die Haut war weiß, fast durchsichtig.
Es drehte sich wieder weg und der schwarze Nebel stieg empor.
Alle schauten zur Decke, teilweise mit offenen Mündern, keiner wagte, etwas zu sagen.

Plötzlich ging das Licht wieder an, alles war wieder so, wie es vor dieser unheimlichen Aktion war.
„Was war das denn?! Ein Geist?!“, Samira war kreidebleich.
„Ich glaube ja, aber er wollte nichts Böses. Jedes Jahr feiern wir Halloween und machen alles, um eine schaurige Atmosphäre zu schaffen. Vielleicht wollte er, dass wir uns mal richtig erschrecken.“, so langsam begriff ich, was gerade passiert war.
Ich fing an zu lachen und nach und nach stimmten alle mit ein.
Warum fürchteten wir uns? Schließlich taten wir wirklich alles, um uns zu erschrecken.
Wir feierten noch bis in die frühen Morgenstunden und eines war klar: diese Halloween Nacht würden wir so schnell nicht vergessen.

D.B.

Bildquelle: selbst gezeichnet von Autorin

Wir wünschen allen Happy Halloween und viel Spaß beim gruseln! =)

Kürbiscremesuppe

Hallo ihr Lieben,24

da wir bald Halloween haben, dachte ich mir, dass ein  Rezept für Kürbiscremesuppe Rezept hervorragend in diese Ausgabe passt.
Die Suppe ist sehr lecker und vitaminreich, ich bin eigentlich nicht wirklich ein Suppenfreund, aber diese zählt zu meinen Favoriten.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen.
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Zubereitung

  1. Als allererstes schneidet man den Kürbis in kleine Stücke. Aber Vorsicht: es ist nicht einfach einen Kürbis zu schnei- den, da er eine sehr harte Schale hat. Die Schale kann dran bleiben, die müsst ihr nicht entfernen.
  2. Danach gebt ihr Wasser in einen großen Topf und lasst es kochen, dann schüttet ihr den Kürbis hinein und wartet, dass er weicher wird.
  3. Ingwer dazu geben und weiter köcheln lassen. Gebt etwas Gemüsebrühe hinzu, ihr solltet allerdings immer wieder zwischendurch abschmecken.Wenn ihr meint, dass der Kürbis weich genug ist, püriert ihr das Ganze. Püriert es aber gut, ein oder zwei kleine Stücke sind nicht schlimm, aber die Suppe sollte cremig sein
  4. Nachdem ihr püriert habt, gebt ihr den Orangensaft und die Sahne hinzu und rührt das Ganze noch einmal ordentlich um, damit alles gut vermengt ist.
  5. Salz und Pfeffer wird zum Schluss hinzu gegeben, genauso wie Maggi.
  6. Die Suppe ist perfekt, wenn sie cremig und ein bisschen mehlig ist. Als Dekoration könnt ihr gerne noch ein Stück Kürbis aufbewahren und an den Rand des Tellers legen.

    Guten Appetit!

Eure D.B.

 

 

 

 

 

 

 

Halloween Tipps

Die besten Tipps für einen gelungenen Halloween-Abend

Bald ist es endlich wieder soweit, am 31.10.wird wieder Halloween gefeiert.
Für alle, die diesen Abend genau so gerne mögen wie ich, stelle ich hier ein paar Ideen für einen ruhigen Halloweenabend zusammen, den man mit Kindern zusammen genießt, oder für eine actionreiche Halloween Party.

Tipps für Freunde des ruhigen Abends mit Kindern:
Um Kindern diesen Abend etwas näher zu bringen würde es sich anbieten, im Vorfeld mit ihnen zu basteln.
Es gibt viele tolle Tipps im Internet, die schönsten Ideen stelle ich einmal zusammen, die Anleitungen findet ihr überall im Netz. Meine Top drei sind Folgende:

  1. Spinnen
  2. Kürbisse aushöhlen und schnitzen
  3. Fledermäuse

Das sind nur Vorschläge, ich finde einfach, dass Zombies u.a. einfach noch nicht für Kinder geeignet sind.

Desweiteren darf natürlich das Halloween-Essen nicht fehlen, auch hier habe ich meine persönlichen Top drei für euch zusammen gefasst:

  1. Halloween Muffins
  2. Kürbissuppe
  3. Fingerplätzchen ( aus Mürbeteig )

Auch hierzu findet ihr zahlreiche Rezepte im Internet, einfach bei Google.de „Halloween Essen für Kinder“ eingeben.
Nachdem der Abend mit schöner Dekoration und einem leckeren Essen begonnen hat, darf natürlich eines nicht fehlen: das Herumgehen in der Nachbarschaft.
Euer Kind wird einen großen Spaß daran haben, mit seinem tollen Kostüm durch die Gegend zu ziehen und viele andere „ kleine Gespenster“ zu sehen.
Die Top drei der Türsprüche sind meiner Meinung nach Folgende:

  1. „Gebt uns Süßes, sonst gibt´s Saures“
  2. „Süße kleine Sachen, bringen uns zum Lachen; doch gebt ihr uns Gemüse, dann essen wir eure Füße“
  3. „Geister schreien, Hexen lachen; gebt uns Süßes, sonst wird´s krachen“

Nachdem die Nachbarschaft abgeklappert ist, kann man sich mit den leckeren Süßigkeiten auf die Couch setzen und einen schönen Gruselfilm, speziell für Kinder, schauen.
Hier sind meine Top drei:

  1. „Casper“
  2. „Monster House“
  3. „Halloween Town – Meine Oma ist eine Hexe“

Das sind meine Tipps für einen schönen Halloween-Abend mit Kindern, natürlich kann man noch viel mehr machen, aber ich denke, das Wichtigste ist soweit zusammen gefasst. J

Tipps für eine gelungene Halloween-Party:
Eine geplante Halloweenparty erfordert viele Vorbereitungen, auch hier stelle ich meine Top drei für verschiedene Bereiche vor.
Die Top drei für die Dekoration:

  1. Kunstblut
  2. Spinnenweben und Fledermäuse
  3. Geister, Dämonen und andere schaurige Gestalten

Natürlich hat jeder noch seine eigenen Ideen, aber das sind für mich die drei Dekorationssachen, die auf keinen Fall fehlen dürfen, um eine düstere, schaurige Atmosphäre zu schaffen.
Als nächstes folgt natürlich das perfekte Halloween-Kostüm.
Hier meine Top drei der besten Halloween-Kostüme für Erwachsene:

  1. Vampir, bzw. Graf Dracula
  2. Zombie (mit viel Blut, Kontaktlinsen etc.)
  3. Geist

Auch hier hat natürlich jeder seine eigenen Ideen, aber das sind meine persönlichen Top drei.
Ganz wichtig für eine Party ist natürlich das Essen, Ideen und Kreativität sind hier sehr wichtig.
Meine Top drei für Partysnacks einer Halloween Party:

  1. Alle möglichen Snacks mit Kürbis
  2. Amputierter Fuß (zubereitet wie ein Mettigel, Rezepte zu finden bei chefkoch.de)
  3. Brot, immer ganz wichtig

Natürlich reichen diese Tipps nicht für ein komplettes Buffet, da müsst ihr auf jeden Fall selber noch einmal eure Kreativität unter Beweis stellen, aber es sind Anregungen, die euch vielleicht helfen. J
Es reicht verständlicherweise nicht, nur Essen anzubieten, sondern auch Getränke sind sehr wichtig.
Meine Top drei der Getränke:

  1. Halloween-Bowlen (da ist es jedem selbst überlassen, wie er sie macht, natürlich sollte die Bowle schon etwas gruselig sein; ebenfalls jedem selbst überlassen ist es, ob man sie mit-oder ohne Alkohol zubereitet)
  2. Cocktails (auch hier ist jedem selbst überlassen, ob er sie mit – oder ohne Alkohol zubereitet; mein Cocktail Tipp ist z.B. ein Wurmcocktail, garniert mit Gummiwürmern)
  3. Normale Softdrinks, immer sehr wichtig, dass man auch einfaches Mineralwasser, Cola etc. anbietet

Als Nächstes folgt natürlich die musikalische Untermalung.
Meine Top drei der Halloween Musik:

  1. Gespensterlachen, Schreie, Scharren an Türen u.a.
  2. Spezielle Lieder, die auf dieses Thema spezialisiert sind (z.B. „ This is Halloween“)
  3. Natürliche, auch sogenannte normale Musik, wie z.B. Charts

Natürlich werden auf manchen Halloween-Partys auch gruselige Filme geschaut.

Meine Top drei der gruseligsten und schaurigsten Halloween Filme:

  1. Ganz klar die Halloween Reihe mit Michael Myers
  2. A Nightmare on Elmstreet
  3. Scream-Reihe

So, ich hoffe, dass ich euch einige Anregungen für einen schönen Halloween-Abend liefern konnte, ob mit Kindern oder für eine Fete.

Ich wünsche allen einen schönen Halloween-Abend mit viel Grusel und ganz viel Spaß. J
D.B.

Geocaching

Geocaching- Die Schnitzeljagd für Erwachsene ( und auch Kinder )

Seit drei Monaten bin ich aktive Geocacherin (kurz: Cacher).3
Vor vier Jahren versuchte eine gute Freundin mich schon einmal dazu zu bringen,  aber ich fand es damals echt furchtbar.
Wie kann man mit einem Handy durch die Gegend laufen und irgendwelche Dosen suchen?!
Für diejenigen, die nicht wissen, was Geocaching ist, hier eine kleine Erklärung.

  • Geocaching ist eine Schnitzeljagd für Erwachsene
  • Man sucht mittels Koordinaten einen Ort auf, an dem jemand eine Dose versteckt hat
  • Man trägt sich in das sogenannte Logbuch und loggt seinen Besuch danach auf der Geocaching. com Seite

Das sind die grundlegendsten Regeln des Cachens, natürlich gibt es auch noch mehr.
Menschen, die zum Beispiel keine Geocacher sind, heißen Muggels.
Für mich ist Cachen immer eine gute Gelegenheit heraus zu gehen und mich zu bewegen.
Die Suche macht Spaß und hat man letztendlich eine Dose gefunden, freut man sich wie ein kleines Kind an Weihnachten.
Natürlich gibt es auch Tage, an denen man mal nichts findet, man ist wahnsinnig enttäuscht und versucht sein Glück am nächsten Tag sofort wieder.
Ich habe jetzt auch meine ersten eigenen Dosen versteckt und war super stolz, als ich die ersten positiven Resonanzen bekam.

Bei einem Cache gibt es verschiedene Wertungen. Zum Beispiel die Schwierigkeitswertung, sie geht von 1; 1,5; -5. Die Schwierigkeit kann man selbst festlegen, es gibt Kriterien, wie man sie richtig einstufen kann. Die Stufe 1( D1)  ist zum Beispiel, wenn man einen Cache schnell findet oder den Behälter leicht öffnen kann.
Stufe 5 (D5) ist, wenn der Cache schwer zu finden ist, ein Mystery Rätsel sehr schwer zu lösen ist oder ein Cachebehälter schwer zu öffnen ist.4

Dann gibt es noch die Geländewertung; auch hier geht die Einstufung von 1-5, immer in 0,5 Schritten.
Geländewertung 1 (T1) ist die einfachste. Bei dieser Wertung ist der Cache für jedermann zugänglich, zum Beispiel auch für Rollstuhlfahrer oder Kinder. Die Caches liegen meist nah einer Straße oder einem Weg, wo die asphaltierten Wege nicht verlassen werden müssen.
Die Geländewertung 5 (T5) ist die schwierigste Wertung und ich bin ganz ehrlich, ich traue mich da noch nicht dran.
Bei dieser Wertung ist meistens Klettern angesagt. Oft braucht man für T5 Caches eine Kletterausrüstung, weil man anders nicht an den Cache gelangen kann. Ob Bäume, Laternenmäste, Brücken…man glaubt gar nicht, was sich manche Menschen einfallen lassen.
Alles was zwischen T1-T5 liegt, kann auch schon schwierig sein, nur bei T5 ist die Gefährlichkeit am 5höchsten und oft liest man in den Beschreibungen, dass man solche nur machen soll, wenn man es sich selbst wirklich zutraut.

Natürlich müssen die Logbücher in einem wasserdichten Behälter versteckt werden, auch da gibt es unterschiedliche.
Die Größen der Behälter sind folgende:

  • Nano (winziger Behälter, Durchmesser meist unter 1 cm, der lediglich einen kleinen Zettel als Logbuch enthält)
  • Micro (sehr kleine Behälter, die häufig nur einen Zettel und Stift enthalten, oft Filmdosen)
  • Petling (Rohling einer PET-Flasche)
  • Small (Kleine Behälter, die neben einem Logbuch noch Platz für kleinere Gegenstände bieten)
  • Regular (Geocache mittlerer Größe, der Platz für mehrere Trackables oder Tauschgegenstände bietet. Behälter dieser Größe können von einem bis zu mehreren Litern Inhalt fassen)
  • Large (große Behälter, die ein Maximum an Platz bieten und somit außergewöhnliche Tauschobjekte fassen können)

Ihr seht, dass es eine Menge an Möglichkeiten gibt, einen Cache zu verstecken. Es macht wirklich unheimlich viel Spaß, wobei ich sagen muss, dass ich persönlich Nanos hasse.
Man findet sie nur sehr schwer, oft sind sie auch magnetisch und unter irgendwelche Metallzäune gehangen, ich habe schon mal eine Stunde nach so einem kleinen Teil gesucht. Dazu sei gesagt, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin. J

Was man natürlich als Cacher auch wissen sollte, welche Arten von Caches es gibt.

  • Traditionelle Geocaches (die Position des Verstecks wird direkt angegeben)
  • Multi-Caches (mehrstufige Caches, bei denen man mehrere Orte mit Hinweisen auf den nächsten Ort oder das eigentliche Versteck aufsuchen muss)
  • Mystery-Caches (im Vorfeld muss recherchiert und geknobelt werden)
  • Virtuelle Caches (weder ein Behälter noch ein Logbuch ist vorhanden)
  • Earth Cache ( meist mit Fotolog, als Beweis, dass man vor Ort war)
  • Wherigo Caches (bei Annäherung an einzelne Orte kann man bestimmte Bilder oder Texte mit Aufgaben anzeigen oder Sounds abspielen; der Anwender kann selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge er einzelne Stationen besucht)
  • Event Cache (eine Veranstaltung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnt, und repräsentiert den sozialen Aspekt beim Geocaching; ein Treffen von Geocachern, die sich über das gemeinsame Hobby austauschen)
  • Nacht Cache (in der Regel als Multi-Cache oder (Multi-)Rätsel-Cache ausgelegt; nur bei Dunkelheit auffindbar. Die Stationen bzw. das Final haben Reflektoren, blinkende LEDs, akustische Signalgeber, Lichtschranken, Wecker oder andere technische Spielereien. Manche Nachtcaches erfordern spezielle Geräte wie beispielsweise ein Nachtsichtgerät, Metalldetektoren, Funkgeräte oder eine UV-Leuchte, um die Hinweise zu finden)

Ich liebe zum Beispiel den Nacht Cache. Diese Art von Cache ist wirklich aufregend und manchmal auch sehr schwierig. Ich kann jedem empfehlen, der Lust hat, in das Thema Geocaching herein zu schnuppern, einen Nacht Cache zu machen.

Neben dem Cache gibt es die Trackables (kurz: TB). Trackables haben meistens eine Mission, sie wollen an einen bestimmten Ort reisen, ein bestimmtes Land besuchen oder oder oder…
Sie werden von Geocachern aus den Cachebehältern mitgenommen und irgendwann wieder abgelegt, damit der nächste Cacher ihn mitnehmen kann und den TB so seinem Ziel etwas näher bringen kann.
Jeder TB ist durch eine Ziffer- oder Zahlenfolge identifizierbar und wird online registriert, damit man immer nachvollziehen kann, wem der TB gehört und was für eine Mission er hat.
Unterscheiden tun sich TBs im Folgenden.
Es gibt die Travel- Bugs, die in Form einer Hundemarke sind. An diese Anhänger kann man Gegenstände hängen und sie auf Reisen schicken, wie ich oben bereits erläutert habe.
Mittlerweile gibt es auch Aufkleber, die man an sein Auto kleben kann, oder Bilder, die man sich auf Klamotten etc. nähen kann.6
Man kann einen TB auch nur discovern, d.h. man nimmt ihn nicht mit, ist ja auch schwer, wenn er als Aufkleber an einem Auto klebt.
Discovern bedeutet so viel wie, dass man ihn gesehen hat.
Dann gibt es noch die zweite Art von TBs, nämlich die Geocoins. Geocoins sind eine Art Mediallen in unterschiedlichen Größen und Arten.
Leider werden Geocoins nicht mehr viel auf Reisen verschickt, weil sie häufig von anderen Cachern mitgenommen wurden und nie wieder auftauchten.
Anhand der Karte, die man in seinem Profil nachverfolgen kann, kann man so sehen, wo der TB schon überall war und wie viel Kilometer er schon hinter sich hat.

Geocacher haben ihren eigenen Jargon, hier die bekanntesten Worte.

  • Besserverstecker (ein Geocacher, der den Behälter an einem anderen, vermeintlich „besseren“ Ort platziert oder umfangreicher tarnt als ursprünglich vom Owner vorgesehen)
  • Cacherautobahn ( deutlich sichtbare Trampelpfade , die den Weg zum Cachefinal zeigen, meistens unbeabsichtigt)
  • CITO ((Cache in Trash out)- Initiative, um die Natur von Müll etc. zu befreien)
  • Owner ( der Besitzer eines Caches; man hat den Cache gelegt)
  • DFDC ( „Danke für den Cache“, wird als Logeintrag geschrieben, um dem Owner des Caches zu danken, dass er diesen Cache gelegt hat)
  • TFTC ( engl. Variante von DFDC)
  • DNF ( „Do not find“, bedeutet, dass man einen Cache nicht gefunden hat, dies wird auch in einem Logeintrag vermerkt )
  • FTF ( „ First to find“, der erste Finder eines neu veröffentlichten Geocaches )
  • STF ( „Second to find“)
  • TTF ( „Third to find“ )
  • Hint („Hinweis“, weist darauf hin, wo der Cache liegen kann, was für eine Tarnung er hat etc. )
  • Muggel (Nicht Geocacher)
  • Powertrail ( Menge an dicht beieinander liegenden Geocaches)
  • Sissicacher ( Cacher, die sich ungern schmutzig machen)
  • Spoiler ( ein Foto oder ein Hinweis, der das direkt Final eines Caches verrät)
  • Trauma- Cache ( ein Cache, den man trotz mehrfachem Suchen, nicht finden kann)

Das sind die grundlegendsten Worte, die ein Cacher tagtäglich benutzt.

Ich kann jedem empfehlen, der sich langweilt und sich selbst fragt, was er in seiner Freizeit machen könnte, dieses Hobby einfach einmal auszuprobieren.
Es gibt diverse Foren, in denen man Leute „treffen“ kann, sich austauschen kann oder auch Termine vereinbaren, an denen man sich trifft und zusammen cachen geht.
Also, falls ihr Leute seht, die mit ihrem Handy in der Hand durch die Gegend laufen, manchmal auch zickzack laufen und immer einen Kugelschreiber dabei haben- dann sind es Geocacher.
Für alle, die dieses Hobby mal ausprobieren wollen- ich wünsche euch viel Spaß und Happy Hunting.

D.B.

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching

Bildquelle: eigene Bilder ( selbst gemachte )

Alkoholfreier Caipirinha/ Coconut Kiss

caipirinhaHalli Hallo ihr Lieben,

da unser Rezeptschreiber leider bald aufhört, übernehme ich dieses Mal den Part.
Heute gibt es zwei Rezepte, aber beide sind nicht zum essen, sondern erfrischende alkoholfreie Cocktails für warme Sommerabende.
Der erste ist ein alkoholfreier Caipirinha, erfrischend und sprudelig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen.

Zubereitung:

1.Als erstes gebt ihr Rohrzucker in ein Glas, ein Cocktailglas wäre optisch schön, aber ihr könnt auch ein anderes Glas nehmen
2. Dann zerdrückt ihr die Limetten im Glas, damit der Limettensaft sich mit dem Rohrzucker bindet.
3.Ein Viertel des Glases mit Maracujasaft füllen und Eiswürfel hinein geben.
4.Den Rest des Glases mit Ginger Ale auffüllen.
5.Zum Schluss einen Strohhalm in das Glas stellen und zur Dekoration eine Limettenscheibe an den Glasrand klemmen. FERTIG!


So, als nächstes folgt der Coconut Kiss.coconut
Dieser Cocktail ist einer meiner Lieblingsgetränke, doch wer abnehmen will, der sollte ihn nicht trinken.
Der Coconut Kiss ist ein sahniger und süßer Cocktail, doch auch sehr erfrischend.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und shaken.

 

Zubereitung:

 

  1. Als erstes schüttet ihr 200 ml Ananassaft in den Shaker.
  2. Dann schüttet ihr 100 ml Sahne dazu.
  3. Als drittes schüttet ihr 50 ml Kokosmilch in den Shaker.
  4. Zum Schluss 4 cl ( 2 Pinchen) Kokossirup, aber vorsichtig, wirklich nur so viel, sonst wird es zu süß!
  5. Wenn alle Zutaten im Shaker sind, gebt ihr schon mal Eiswürfel in ein Glas.
  6. Nun schließt ihr den Shaker und schüttelt ihn gut, damit sich alle Zutaten gut vermischen.
  7. Dann gebt ihr den Inhalt aus dem Shaker in ein Glas.
  8. Ein kleiner Schluck Grenadine wird in die Mitte des Glases geschüttet (max. 1cl -> ein halbes Pinnchen).
  9. Zum Schluss einen Strohhalm in das Glas stellen und eventuell mit einer Cocktailkirsche das Glas dekorieren, aber das ist jedem seine Fantasie überlassen. J FERTIG!

Ich hoffe, ihr habt Gefallen an den beiden Cocktails und probiert mal was aus. Ich kann beide sehr empfehlen. Die Zutaten bekommt man meist günstig in großen Discountern. Ich wünsche euch ganz viel Spaß und hoffe, dass ich meinen baldigen Exkollegen gut vertreten habe.

Textquelle: eigene Rezepte                                                                      D.B.                                              

Psychologie

Psychologie
Psychologie bedeutet übersetzt „ Seelenhauch, Seele, Gemüt“.
Die Psychologie erforscht das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Leben und die innerlichen und äußerlichen Ursachen dafür.
Psychologie ist eine eigenständige akademische Disziplin und besteht sein Anfang des 19. Jahrhunderts.
Die Grundlagenfächer sind  folgende:

  • Allgemeine Psychologie:
  • Erforschung allgemeiner gültiger Gesetzesmäßigkeiten in psychischen Funktionsbereichen
  • Kognition
  • Wahrnehmung
  • Lernen
  • Gedächtnis
  • Denken
  • Problemlösung
  • Bewusstsein/ Aufmerksamkeit

 

  • Entwicklungspsychologie:
  • Psychische Wandlung von der Empfängnis bis zum Tod
  • Faktoren der Entwicklung ( Anlage und Umwelt )
  • Entwicklungsstufen
  • Entwicklung der Wahrnehmung
  • Psychomotorik

 

  • Sozialpsychologie:
  • Auswirkung sozialer Interaktionen auf Gedanken, Gefühle und Verhalten des Menschen
  • Wahrnehmung von Personen und Situationen
  • Vorurteile
  • Soziale Aspekte der Emotionen ( z.B. Aggression)
  • Kommunikation

Die Psychologie beschäftigt sich mit der Seele des Menschen und es gibt zahlreiche psychische Störungen.
Die Störungen äußern sich in krankhaften Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens, des Verhaltens und der sozialen Beziehungen.
Die Verbreitung von psychischen Störungen ist groß; weltweit ist jeder vierte Arztbesucher von einer psychischen Störung betroffen.
Außerdem sind es die häufigsten Beratungsanlässe in allgemeinen Praxen und sind die vierthäufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.
Auch bei den Geschlechtern erkennt man unterschiedliche Merkmale der psychischen Störungen.
Bei Jungen bis zum 10. Lebensjahr sind diese Störungen häufiger, als bei Mädchen; allerdings treten sie bei Mädchen häufiger auf, wenn die Pubertät beginnt.

Welche psychischen Störungen treten bei Männern häufiger auf?

    • Alkoholstörungen
    • Hyperkinetische Störungen ( z.B. ADHS)
    • Frühkindlicher Autismus
    • Entwicklungsstörungen
    • Störungen des Sozialverhaltens
      • Asperger Syndrom
      • Ticstörung
      • Landau- Kleffner Syndrom

Welche psychischen Störungen treten bei Frauen häufiger auf?

        • Angststörungen ( Agoraphobie, Panik)
        • Unipolare Störung
        • Psychotische Störungen
        • Posttraumatische Belastungsstörungen
        • Somatoforme Störungen
        • Anorexia nervos/ Bullimia nervosa
        • Körperdysmorphe Störung
        • Rett- Syndrom

Welche psychischen Störungen treten bei beiden Geschlechtern gleich häufig auf?

        • Zwangsstörungen
        • Bipolare Störungen
        • Depressionen
        • Schizophrenie
        • Soziale Phobie

Aber was bedeuten diese Störungen eigentlich? Was für Merkmale haben sie?

        • Alkoholstörung bedeutet die Abhängigkeit von der psychotropen Substanz Ethanol
        • ADHS bedeutet eine Verhaltensstörung und eine emotionale Störung
        • Frühkindlicher Autismus bedeutet tiefgreifende Entwicklungsstörungen
        • Störung des Sozialverhaltens bedeutet auffällige Verhaltensweisen ( dissozial, aggressiv)
        • Asperger Syndrom bedeutet eine Schwäche der sozialen Interaktion und Kommunikation; der Betroffene erkennt keine Mimik, Gestik oder Blickkontakt der anderen Personen
        • Ticstörung bedeutet kurze, unwillkürliche, regelmäßige oder unregelmäßige, wiederkehrende motorische Kontraktionen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen
        • Landau-Kleffner Syndrom bedeutet eine seltene Kombination aus Sprachstörungen und Epilepsie
        • Zwangsstörung bedeutet ein innerer Dran, bestimmte Dinge zu denken und/oder zu tun
        • Bipolare Störung bedeutet manisch-depressiv; ständiges auf- und ab der psychischen Verfassung
        • Schizophrenie bedeutet Persönlichkeitsspaltung ( z.B. innere Stimmen), Wahn, Verfolgung und anhaltende Halluzinationen
        • Soziale Phobie bedeutet soziale Angststörungen: Angst in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten
        • Angststörung bedeutet übertriebende, unspezifische Angst oder konkrete Furcht vor einem Objekt oder vor Situationen; Panikstörung
        • Psychotische Störung zählt zu der Krankheit der Schizophrenie
        • Posttraumatische Belastungsstörung bedeutet ein psychisches Trauma zu haben (schwere Unfälle, Missbrauch etc.)
        • Somatoforme Störung bedeutet körperliche Beschwerden zu haben, die aber nicht organischen Ursprungs sind
        • Anorexia nervosa bedeutet eine nervlich bedingte Appetitlosigkeit
        • Bullimia nervosa bedeutet , dass man viel isst und es dann wieder erbricht
        • Dysmorphophobie bedeutet eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Leibes

 Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Psychische_St%C3%B6rung                                                                                                       D.B.

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