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Satire

Der Untergang des Abendsterns

Hier fabuliert der Ableiter
Oder
Der Untergang des Abendsterns (Achtung Satire!)

Es ist wird kalt im grauen Europa. Die Farbfernseher liefern ein immerzu farbenloses Bild. Der Postbote hat es eilig und unsere großen Probleme sind eigentlich von gänzlich anderer Natur. Der Abendstern, welcher klar leuchtend unser trostloses Firmament erhellt, ist bedroht. Und wenn unsere nächtliche Kultur erst einmal bedroht ist, na dann Herrgott zefix ist das einfach so. Es ist ja nicht nur die Sprache die in kleinen Schritten ausgemerzt wird, nein; die allweltliche Dekadenz des kulturellen Hybrids zerstört unaufhaltsam unseren gesamten Kulturkreis, seine Vielfalt, seinen Glanz und natürlich seine Leberwurstbrote. Und maßgeblich mitverantwortlich dafür ist niemand anderes, als der alles überwachende Superstaat am Ende der Weltenscheibe.Ob Hamburger, Skateboards, gepantschte Inselplörre, schlechte Imitatprodukte von Wiener Würstchen oder der Autotune Effekt in billigen Musikproduktionen: Sich gegen die Flut jenseits des Atlantiks zu wehren ist einfach nicht mehr möglich. Und das schlimmste Importprodukt von allen ist Halloween, der Plagegeist des heiligen Martins, dessen Mantel-  und Degengeste die wohl tugendhafteste Tat war, von der ich damals im Kindergarten gehört habe. Doch was wir uns heutzutage stattdessen antun müssen, gleicht einer Invasion geschmolzenen Schaumes aus Marshmallows, der die aufrechten Herzen unserer Kinder bis in alle Ewigkeit vor den Abgrund des Höllenfeuers schleimen wird. Kurz gesagt: Alles Schlechte kommt von drüben, ohne Wenn und Aber….

Das Problem entsprang nicht erst in den plastikschwangeren 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bereits im Jahre 1666 überlegte sich ein nativer Indianerstamm vom Planeten Pump-in (auf dem auch das Bodybulding, so wie der Kürbis(Pumpkin) seinen Ursprung hat), wie man mittels mittelgradiger Quantenfrenquenzen, den Willen der freien, atlantisch geprägten Bewohner Mitteleuropas beeinträchtigen kann. Die Wahl der Methode fiel auf die Installation von Quantensendern, eingebaut in ausgehöhlte Kürbiskörper, die mit Transportstrahlen sorgsam auf die Erdoberfläche abgesetzt wurden. Breitete sich die Seuche anfangs nur spärlich aus (die Kürbisse konnten sich selbst reproduzieren, sind quasi die Vorgänger der Gender-Gleichmacherei), errangen sie ihren ersten großen Sieg in den 90er Jahren. Sie sind verantwortlich für die Ausbreitung der verzehrten Genderideologie und der kulturvernichtenden politischen Korrektheit, die uns verbieten will, die wahren Probleme in Mitteleuropa auszusprechen. Es muss hier einfach mal gesagt werden, dass die Quantenwellen der Kürbisse hauptverantwortlich sind, für die schrittweise Zerstörung unserer Identität. Das alles ist jedoch nur ein kleiner Teil im Puzzle über die neue Feldordnung, einem Masterplan zur Ausradierung unserer Beständigkeit, manifestiert durch Werte der Vernunft, der Familie und des Leberwurstbrotes. Denn sollte es jenes eines Tages dank der Verbannung durch Gutmenschen und nur noch im Untergrund geben, so werden nur noch die Eingeweihten wissen, wo die Wurzel allen Übels entsprungen ist und wo sie ein leckeres Büttercken mit lecker Leberwurst ergattern können.

Liebe aufrichtige Bürger des Abendlandes. Hiermit rufe ich auf zur Spende für die Aktion „Abendstern in Not e. V.“ Bitte lasst nicht zu, dass die Kürbisse ihren geheimen Plan umsetzen. Wehrt euch wo auch immer es geht. Aber vorallendingen unterstützt uns (Spendenkonto: Flachenbacher Reichsbank AG. Kontonr: XXXXXXX Bankleitzahl: XXXXXXXX).
Beeilt euch. Die Kürbis GmbH weilt schon lange genug unter uns. Die 1000 ersten Spender erhalten das Armageddon-Survival-Kit. Wer damit die Apokalypse nicht übersteht ist selbst schuld. Die Welle jenseits des Atlantiks rollt stetig an und wenn ihr nicht vorbereitet seid, dann wird die nächste Flut euch alles wegspülen, dass euch heilig ist. Moment mal…
Kommt Halloween nicht eigentlich aus Irland? Ach egal. Das interessiert doch eh keine Sau.
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Was haben diese drei Faktoren gemeinsam?

Das letzte Bild von Martin Luther wurde um drei Jahre vor dessen Tod geknipst. Es tauchte erst im Jahre 1666 auf, das Jahr des zeitgleichen Auftauchens der bizarren Kürbisse. Wenn das kein Zufall ist, dann soll mich der Teufel holen. Die außerplanetarische Energie der Sender hat die Kultur der Aufklärung maßgeblich beeinflusst.
Es ist hier deutlich zu betonen, dass die Aufklärung genau das Gegenteil von dem ist was sie vorgibt zu sein. Sie ist die Verrohung der guten Sitten, die Vernichtung der traditionellen Familie und zu allem Überfluss die Verhöhnung der heiligen Leberwurst. In ein paar Jahren, werden sich die letzten bekennenden Leberwurstbrotesser in den Untergrund verzogen haben, um der politischen Verfolgung und dem Geruch der Kürbisse zu entgehen. Genau daran kann jeder gut informierte Bürger auch die harmlosen von den gefährlichen Kürbissen unterscheiden. Letztere riechen nämlich aufs entsetzlichste nach Käsequanten. Denn auch Fußgeruch ist ein Phänomen außerplanterarischen Einflusses. Diesen hat es bis vor dem Jahre 1666 überhaupt nicht gegeben. Erst der fremde Einfluss hat uns zu schweißgebadeten Mischwesen werden lassen. Ja. Auch das Reptiliengen wurde uns mittels Quantenwellen eingepflanzt. Reptilien schwitzen doch gar nicht, sagt jetzt der darwinistische Besserwisser. Das mag ja sein, nur interessiert das die Indianer vom Planeten Pump-In nicht. Diese schwitzen schon seit Urzeiten, seit sie das Bodybuilding als Staatssport eingeführt haben. Und da man sich am Ende der Galaxie für die Schweißbildung schämt, hat man sich entschlossen, das Phänomen Seuchenartig auf der Erde zu verbreiten, nur aus purer Missgunst. Die Atlanter waren anmutige und reinliche Wesen, dessen Rektalsprache nach Rosenseife gerochen hat. Glücklicherweise konnte ein Teil davon in unseren zentraleuropäischen Genen erhalten bleiben. Ja. Selbst wenn der Geruch bereits mit Flugzeugen versprüht wird. Die reinsten von uns werden überleben; und das trotz des unausstehlichen Quantengeruches…

J.M. (Text & Ent-art)

Die Rothaarige

„Die Rothaarige“
Satirische Erzählung über Haarfarben und Klischees

 

Oh man! Ist das mal wieder ein unglaublich öder und glanzloser Nachmittag!
Ich hocke am Küchentisch und starre die Wände an beziehungsweise die ollen Bodenfliesen. Sie sind so alt und abgenutzt, dass sich tiefe schwarze Risse gebildet haben, die wie Spinnennetze die einzelnen, ehemals weißen Quadrate durchziehen. Die schlecht verputzen Zwischenräume fangen an zu bröseln und wenn man barfuß geht, hat man andauernd kleine schwarze Steinchen unter den Fußsohlen und zwischen den Zehen kleben, so als wäre man über Kies gelaufen. Im Badezimmer das gleiche Spiel. Andere Wohnungen haben Laminat oder Linoleumböden, schön glatt und angenehm zu begehen, nicht so hart und kalt, und sicherlich auch einfacher sauber zu halten. Aber hier ist alles kaputt. Alles muss raus. Alles muss neu. Ich denke, ich wäre gerne eine Schlange und könnte mich häuten. In einen tiefen Schlaf fallen und meine alte Haut abstoßen, darunter eine wunderschön glänzende neue! Sauber und glatt, wie neu geboren.
Im Radio nerven  überdrehte Moderatoren mit ihren auswendig gelernten Scherzen. Gespielt gutgelaunt rasseln sie ihr Montags-Nachmittags-Programm herunter, das Ganze in einer kaum zu ertragenden Lautstärke. Mir wird ganz schwindelig von dem ganzen Gelaber und die quadratischen Fliesen tanzen vor meinen Augen hin und her! Sie reden über Haare, speziell über Haarfarben, die gerade im Trend liegen. Mit komischen Namen wie  Dunkle Schokolade, Honig, Amaretto, Organdi oder Marone . Hört sich eher an wie etwas Essbares, eine Eis-Sorte oder sowas in der Art. Hm, lecker!

„Wenn sich die Lebenssituation ändert, ändert Frau auch häufig Frisur oder Haarfarbe“, äußert sich eine Hobby-Psychologin gerade. Ich horche auf, erinnere mich an die „Hermetischen Gesetze“. Dort geht es um Analogien: „Wie oben, so unten; wie innen, so außen“, heißt es da. Alles hat eine Wechselwirkung. Nimmst du in einem Bereich eine Änderung vor, so hat das auch eine Veränderung in anderen Bereichen zur Folge!
Wenn Frau sich ändert, ändert sich häufig auch die Haarfarbe, wiederhole ich mantragleich.
Dann müsste das nach dem guten alten Hermes ja auch in die andere Richtung funktionieren: Wenn sich die Haarfarbe ändert, ändert sich die Frau! Ich beschließe, es zu versuchen. Was hab ich schon zu verlieren? Und es kostet ja auch fast gar nix. Hinzu kommt: Ich bin dunkelblond, aschblond, straßenköterblond; eine schlimmere Haarfarbe gibt es kaum und ich gefalle mir damit schon lange nicht mehr. Ich wirke einfach langweilig, nichtssagend, uninteressant. Die Idee gefällt mir von Minute zu Minute besser und gibt mir neue  Energie. Also ab in die Klamotten und auf zum Drogerie-Markt meines Vertrauens! (Leute, das ist doch wirklich eine clevere Art von Schleichwerbung, oder? Lach!)  Das Regal mit den Haarfarben ist riesig, eine ganze Wand mit einer Vielzahl an Produkten. Die Auswahl wird nicht einfach; ich seufze! Eine grell geschminkte Kunstblondine schleicht sich von hinten an und fragt, ob sie mir helfen könne und ob ich was Bestimmtes suche. „Nee, nee! Passt schon!“ murmel ich betont unfreundlich. Barbie gibt auf und sucht sich ein anderes Opfer. Ich hingegen starre wie ein hypnotisiertes Karnickel auf die bunte Palette an Färbemitteln, die alle das Gleiche versprechen: gesundes, glänzendes und fantastisch gefärbtes Kopfhaar, das Frau auf der Attraktivitäts-Skala bis an die Spitze schießen lässt. Wobei die auf den Packungen abgebildeten modellgleichen Grinse-Visagen mit jeder Haarfarbe gut aussehen würden, was natürlich nicht auf mich zutreffen würde! Bei mir muss die Auswahl der richtigen Farbe wohl durchdacht werden.

Nach einer gefühlten Ewigkeit gelingt es mir, das Angebot auf zwei Farbtöne zu reduzieren: Leuchtendes Kupferrot und Caramel-Braun stehen zur Auswahl.  Ich überlege, in welche Richtung ich mich denn nun verändern möchte. Braune Haare stehen für Treue, Bodenständigkeit und Pragmatismus. Rote Haare eher für Lebhaftigkeit, Leidenschaft und Spontanität, aber auch für Wankelmut und Sprunghaftigkeit. Hellblond steht für Naivität, Lebensfreude, Koketterie und nicht zuletzt für Dummheit, man denke nur an die vielen Blondinenwitze. Da kommt mir der Gedanke: Wie blöd muss Frau sein, wenn sie eine blonde Ostfriesin ist? Kicher. Da hat man ja echt die Arschkarte gezogen…Schluss und endlich entscheide ich mich für das Kupfer-Rot; nicht zuletzt, weil mir die alte Volksweisheit „Rostiges Dach- feuchter Keller“ in den Ohren klingt. In dieser Beziehung müsste sich dringend mal was ändern, denn ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Keuschheitsgelübde abgelegt zu haben. Meine Mitmenschen männlicher Natur scheinen aber  entweder genau davon auszugehen, oder mich für total unsexy und unattraktiv zu halten.

Ich kehre also mit zwei Packungen (ich habe sehr langes Haar) knallroter Haarfarbe im Gepäck in meine Bruchbude zurück, in der Hoffnung mich und mein Leben damit mal gehörig aufzupeppen. Ich schreite sofort zur Tat, Gebrauchsanweisung kurz überfliegen und los geht’s! 20 Minuten Einwirkzeit? Machen wir 40 draus. Das Produkt hält, was es verspricht, lässt sich super auftragen und ausspülen, und als ich nervös in den Spiegel schiele, blickt mich eine frischgebackene Rothaarige an. Ich wundere mich und komme mir vor, als hätte ich eine Perücke auf. Aber das wird schon, schließlich muss sich mein Auge erst an den ungewohnten Anblick gewöhnen und Inneres wie Äußeres müssen sich nun Schritt für Schritt an die neue Haarfarbe anpassen. Weder mein gewohntes Make- up (blauer Kajal, rosafarbene Rouge und Lippenstift)noch meine Klamotten (viel Lila und Blau) passen noch zu meiner neuen leuchtend-roten Mähne! Also ab in die City und neue Klamotten besorgen, um die Veränderung zu komplettieren! Ohne lange zu grübeln, wie ich es gestern noch getan hätte, wähle ich zielsicher Schminke und Klamotten in zarten Grün- Ocker- und Olivtönen aus. Rothaarige sind ja für ihre Impulsivität bekannt! Ein wenig Schwarz passt auch gut. Außerdem eine Kette und ein Armband aus Silber mit „Tigerauge“, ein Stein, der perfekt zu rotem Haar passt; meinen Rosenquarz verbanne ich in die Vitrine. Das niedlich-liebe Image werde ich hoffentlich schnell los, ein bisschen mehr „Hexe“ muss in mir stecken! Wie heißt es so schön “ Gute Mädchen kommen in den Himmel. Böse überall hin“. Wieder zu Hause probiere ich erst einmal meine ganzen neuen Sachen an und natürlich auch einen recht spektakulären neuen Schminkstil mit reichlich schwarzem Eye-Liner und knallgrünem Lidschatten. So – fertig gestylt steht nun eine ganz neue Frau vor dem Spiegel im Schlafzimmer. Apropos Schlafzimmer, wie sieht es hier überhaupt aus? Viel zu langweilig und unkreativ für eine Rothaarige. Ich beschließe meine übersprudelnde neue Energie als nächstes an meiner Inneneinrichtung auszulassen.

Dafür ist es heute allerdings schon zu spät, kurz überlege ich, mich etwas auszuruhen, sehe aber ein, dass eine Rothaarige so was nicht nötig hat und entschließe mich spontan wegzugehen, was trinken und dann noch in eine Rock-Disco. Da rothaarige Frauen selbstbewusst und freiheitsliebend sind, brauche ich keine Begleitung. Also auf geht’s, in so`nen ultrahippen Szene Laden im Retro-Style, wo ich mich sonst nie rein getraut hätte. Bereits am ersten Tag gefällt mir mein neues „Ich“ extrem gut! Etwas schwer fällt es mir, so eine gewisse Überlegenheit und Arroganz  gegenüber meinen farblosen Mitmenschen walten zu lassen, denn eigentlich bin doch eine recht freundliche  Zeitgenössin. An der Theke neben mir sitz ein etwas pummeliges Mädchen in viel zu engen Leggins und lächelt mich an, würde wohl ganz gerne mit mir ins Gespräch kommen. Ich ignoriere sie vollkommen, belächele nur mitleidig ihre stil- und glanzlose Erscheinung. Vielleicht sollte ich ihr zu einer Typ-Veränderung raten?

Ich beginne die Männer in dem Laden auf ihre Tauglichkeit  abzuchecken. Die sind entweder in weiblicher Begleitung, oder scheiden aufgrund körperlicher Defizite komplett aus. Ich sehe einen, der mit Sonnenbrille an der Tanzfläche steht, in einer Hand ein Bierglas. Au  weia, der Typ ist ja an Coolnes kaum zu überbieten! Ja, der käme vielleicht in Frage. Also ab auf die Tanzfläche (Ich bin mir gar nicht so sicher ob Rothaarige tanzen?) und vor seiner Nase ein bisschen die Hüften bewegt, möglichst unauffällig natürlich. Er glotzt durch seine Sonnenbrille in meine Richtung. Ich denke, vielleicht ist er ja einfach nur stoned und gar nicht cool? Ich beschließe, es herauszufinden, denn als Rothaarige bin ich Frau genug, den ersten Schritt zu tun und den Typ anzusprechen. Ich höre auf zu tanzen und stelle mich neben ihn. „Na, langweilst du dich?“ brüll ich ihm ins Ohr (man, ist die Mucke hier laut). „Ganz schön uncool der Laden oder?“ schiebe ich noch mit gespielter Lässigkeit hinterher. Dabei schmeiße ich mein rotes Haar gekonnt auf eine Seite und ziehe eine Augenbraue hoch. Er lächelt und sagt: „Auf jeden! Sollen wir wo anders hingehen?“ Ich überlege kurz und beschließe, einfach mal spontan zu sein und die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. Schließlich suche ich doch einen Freund oder? Also sollte ich mir das Kerlchen mal näher betrachten. „Ja klar, sehr gerne!“, antworte ich also schnell und schau ihm dabei tief in die Augen… äh, ich meine in die Brillengläser. Während ich vor ihm her stolziere Richtung Ausgang, spüre ich, wie mein Herz schneller schlägt. Ich kenne diesen Typen ja gar nicht, vielleicht ist das ja ein psychopathischer Serienkiller. Ob Rothaarige wohl überdurchschnittlich häufig Opfer von Gewaltverbrechen werden? Also im Mittelalter war das ja tatsächlich der Fall. Brenn Hexe, brenn! Als erahne er meine Gedanken, lächelt er mich an und sagt: „ Keine Angst, ich bin ein ganz Netter!“ und nimmt dabei die Sonnenbrille ab. Das rechte seiner schönen braunen Augen wird von einem dunkelblauen Veilchen umrahmt. Das ist also der wahre Grund für die Sonnenbrille! Er lacht laut: „Ich dachte, mit der dunklen Brille hält mich jeder für bekloppt. Umso glücklicher bin ich, dass du mich trotzdem angesprochen hast.  „Trotzdem?“, denke ich und lächle gequält. Was mich wohl noch für Überraschungen erwarten? Vielleicht ist er ja Steuerberater oder Fahrkartenkontrolleur. Bitte nicht, lieber Gott! „Ich kenne da `ne nette Kneipe mit cooler Musik, gar nicht weit von hier“, schlägt er vor. „Wollen wir da hingehen, was trinken?“ Seine wirklich wunderschönen braunen Augen schauen mich fragend an. Ich nicke nur dümmlich, denn er hat mich so aus meinem Konzept gebracht, dass mir keine Verhaltens-Plattitüden mehr einfallen wollen. So schöne Augen! „Ich heiße übrigens Tim“, sagt er, „und noch etwas: Du hast fantastische Haare, einfach umwerfend!“ Die Rothaarige in mir jauchzt und ist wieder präsent. „Danke!“ antworte ich knapp und zeige mich unbeeindruckt. Doch mein Herz macht Luftsprünge! Wenn ich gewusst hätte, dass Rothaarige so ein aufregendes Leben führen…! Tim gefällt mir im Laufe des Abends immer besser. Er ist witzig, intelligent und kein Macho. Und auch kein Steuerberater, sondern Tätowierer. Ganz mein Typ! Während wir uns unterhalten, vergesse ich immer mehr, jemand anders zu sein. Ich werde immer mehr ich selbst und ich scheine ihm zu gefallen. Als wir die Kneipe verlassen, gesteht er mir, dass er erst Vorurteile hatte. Wegen meiner Haarfarbe und meinem starken Make up. Aber nachdem er mich nun näher kenne, haben sich diese in Luft aufgelöst. Er hätte gemerkt, dass er mal wieder auf gängige Klischees reingefallen wäre und dass man eine Person eben doch nicht nach ihrem Äußeren beurteilen könne! Ich wäre doch keine Zicke, sondern unkompliziert und einfach liebenswert. Außerdem überhaupt nicht oberflächlich. Die Rothaarige weint. Ich strahle! Da hab ich ja noch mal Glück gehabt!

Ich frage ihn, ob es ihm etwas ausmachen würde, wenn ich dunkelblond wäre. Er sagt, dass Haarfarben ihm scheißegal sind!

In diesem Sinne, lieben Frauen, traut euch was und habt Mut zu Veränderung! Bleibt dabei aber auf jeden Fall immer ihr selbst!                             

                                                                                                                                                      Eure Alexa B.

Sonnenfinsternis 2015 – der Weltuntergang?

Sonnenfinsternis 2015 – der Weltuntergang?

OH, oh, ist das etwa schon morgen? Das habe ich mich gerade gefragt. Ich bin doch noch zu jung zum Sterben. Naja, sterben wohl nicht direkt, aber habe ich genug schlimme Sachen gemacht um mir in der jetzt folgenden postapokalyptischen Welt einen Namen unter den ruchlosen Strauchdieben verdient zu haben? Wer weiß, wer weiß.

Aber dass der Weltuntergang kommt, davon bin ich überzeugt. Schließlich werden in den dunklen Stunden fast 40.000 Megawatt fehlen. Wenn die danach auf einmal wieder ins Stromnetz zurückschwappen, wird es mit Sicherheit eine Kaskade geben, die unser gesamtes, mühsam aufgebautes soziales Netz mit funktionierender Stromversorgung als Grundlage in sich zusammenbrechen lassen wird.

Ich sehe es schon kommen, wie ich einsam, frierend und nur mit einem Schnuffeltuch als Drogenersatz (Den harten Stoff werde ich mir nicht leisten können, weil meine Behausung nicht genug Ratten anlockt, die ich als Tauschobjekte feil bieten kann.) in der ausgebrannten, windumtosten Ruine meiner Wohnung hocke und dem radioaktiven Regen zusehe, wie er die örtliche Flora und Fauna zum munteren Mutieren anregt.

Mal sehen ob ich alles habe:

  • Kerzen?

Dabei fällt mir ein: Habe ich überhaupt genug Zündhölzer? Werde ich halb nackelich durch Steele taumeln und all mein Hab und Gut an noch bemitleidenswertere Geschöpfe verteilen? Und werden mir zum Schluss nur mehr ein paar Zündhölzer verbleiben um mich zu wärmen? Moment mal! Ich schweife ab, das war doch n anderes Märchen. Moment, sagte ich Märchen? Das hier ist alles ein Tatsachenbericht. Jawoll, so wahr ich hier stehe! Äh, na gut, lassen wir das, weiter im Text.

  • Kopfschmerztabletten und andere Arznei?

Ganz wichtige Sache, denn Arznei (Und sei es nur eine getrocknete Knolle eines verschrumpelten Strauches aus dem Vorgarten herausgerissen.) mag mich in der „Welt Danach“ zu einem Wunderdoktor hochstilisieren. Es sei denn, der Sud, den ich daraus braue um eine gequetschte Hand zu heilen, verbrüht eben jene und ihr Besitzer lässt mir eine wenig erfreuliche, aber zumindest kostenlose Behandlung zuteilwerden. Behandlungstausch sozusagen.

  • Nahrungsreserven?

Hmm, sieht mager aus. N‘ bisschen Brot, n‘ paar Konserven, Obst und Schokolade. Mit letzterem kann ich mir vielleicht eine willige Frau aus ihrem trostlosen Dasein in mein eigenes locken, mit ersterem ein paar willige Ratten. Je nachdem, wer zuerst kommt.

  • Badewanne voll Wasser?

Naja, Duschwanne muss auch reichen. Vielleicht gelingt es mir aus der Waschmaschine, dem Trimm-dich-Rad und einer Häkelnadel ein Dekontaminationsgerät für Regenwasser zusammen zu frickeln, dann wäre zumindest dieses Problem gelöst. McGyver hat das doch auch geschafft und sooo schwer kann das doch nicht sein, oder? Wo hab ich nochmal mein Schweizer Taschenmesser?
(War McGyver vielleicht doch nur ein Werbefilm für Schweizer Taschenmesser, in 45 Minuten Häppchen?)

  • Alkohol?

Die Grundlage meines Imperiums. Zuerst die willigen Opfer mit leichtem Biere angelockt und wenn sie sich an den paar Tropfen, die es pro Tag gibt, gelabt haben, werden sie meinen Namen singen und mich auf Händen tragen. Ich bin mir noch nicht ganz klar, ob Gott-Imperator oder der Messias besser als Namenszusatz zu mir passt, aber ich denke das entscheide ich dann spontan.
Der Heilsbringer oder Gralshüter käme auch noch in die engere Auswahl.

  • Geraffel?

Geraffel ist immer gut. Sei es, um sich einen Sichtschutz zu bauen, einen einbruchssicheren Vorratsschrank, ausbruchssicheren Rattenkäfig (oder beides in einem) oder einfach nur ein gutes altmodisches Leuchtfeuer auf dem Dach abzubrennen, wenn die Versorgungs- und oder Rettungshubschrauber eines ehemaligen Dritte-, nun Erste-Welt-Landes über mein Domizil hinweg donnern. Obwohl es natürlich fraglich bleibt, ob sie Nahrung oder Kuhmist abwerfen, je nachdem wie sie vor der Apokalypse von uns behandelt wurden. Aber getrockneter Kuhmist brennt auch gut, habe ich mir sagen lassen. Insofern ist mir beides recht.

Da nun alle Fragen zu meiner Zufriedenheit geklärt sind, kann ich mich beruhigt zurücklehnen und beginnen, meine beachtliche Pornosammlung auf handliche 3,5″ Disketten zu kopieren. Ich bin mir sicher, dass sich dieses als harte Währung etablieren wird.

Bis dahin also, meine Untertanen in spe, und denkt dran, wenn ihr euch mir nähert: Hände da, wo ich sie sehen kann, ich bin bewaffnet! (Zumindest wäre es gut, wenn das jeder denkt. Dann werde ich nicht so leicht vom marodierenden Mob auf die Straße gezerrt und meiner Habseligkeiten entledigt!)
E.N.35

Meine Waschmaschine, ein Mensch wie Du und Ich

Meine Waschmaschine, ein Mensch wie Du und ich

Die ganze Tragödie fing ziemlich banal an.
Zuerst fehlte die eine oder andere Socke, später dann schon mal eine Unterhose oder ein T-Shirt.
Ich ging gewohnt logisch an die Sache heran, soll heißen, ich untersuchte die Gummiritze zwischen Trommel und Laugenbehälter, fahndete im Flusensieb nach wiedererkennbaren Stoffresten, alles vergeblich.
Als dann ein ganzes Hemd verschwand, zerlegte ich meine Maschine in sämtliche Einzelteile. Nichts. Mein Weltbild war erschüttert. Was ging da vor? Befand sich, für mich unerkennbar, in den Eingeweiden meiner Maschine ein schwarzes Loch, oder welch mysteriösen Kräfte waren da am Werk? Entstand durch die hohe Schleuderdrehzahl ein Parallel-Universum?
Ich schraubte alles wieder zusammen und versuchte zu verdrängen.
Vorsichtshalber machte ich einen Probelauf ohne Wäsche, aber das volle Programm, mit Vorwäsche, Hauptwäsche, Nach- und Nebenwäsche. Als die Maschine in den Schleudergang hochschaltete, bekam ich eine Gänsehaut. Ein Kreischen und Wimmern zwischen Verzweiflung und Depression, und als sie auslief, hatte ich das Gefühl, sie würde bitterlich weinen. Mitleid machte sich bei mir breit, hatte ich sie doch völlig sinnlos schuften lassen.
Von nun an war ich felsenfest davon überzeugt, dass Waschmaschinen eine Seele hatten, und bei meiner handelte es sich offensichtlich um ein besonders sensibles Exemplar.
Um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, spendierte ich meinem Maschinchen eine Entkalkungskur.
Jetzt hatte ich wieder ein gutes Gefühl und befüllte sie randvoll mit ausgesuchten Textilien aus dem  mittlerweile alpin anmutenden Wäscheberg, der ein Betreten meines Bades nur noch mit Kletterseil und Kompass zuließ.
Mit gespitzten Ohren machte ich es mir auf einem Klappstuhl vor meiner Maschine bequem, und versuchte, auch nur das leiseste, besorgniserregende Geräusch zu erhaschen. Doch alles, was ich hörte, konnte ich nur als Routine und Zufriedenheit interpretieren.
Doch was mir dann widerfahren ist, muss ich – aus Gründen einer besseren Nachvollziehbarkeit – detailliert und chronologisch exakt wiedergeben:

Die Maschine lief sanft aus, und ich wartete geduldig die Zeit bis zur Freigabe des Öffnungsmechanismus ab.
Ich ergriff die Entriegelung und zog das Bullauge langsam auf.
Ein lang gedehnter, hallender Rülpser kam mir entgegen, hallend deshalb, weil sich im Inneren der Trommel nicht das geringste Kleidungsstück befand.
Ich kippte von meinem Klappstuhl, überlegte noch schnell, ob ich nicht vor kurzem ein Pilzgericht gegessen hatte und kann mich nur noch daran erinnern, dass mir die wildesten spirituellen Spekulationen durch den Kopf schossen.
Nach einer Weile blieb mir nur noch eine Sichtweise übrig, nämlich die, meine Waschmaschine als gleichberechtigtes Mitgeschöpf zu respektieren. Alles andere hätte mich in den Wahnsinn getrieben.
Komischerweise hatte ich nach diesem Beschluss keinerlei Schwierigkeiten, diese neue Situation als gegeben und normal anzusehen. Ich erfreute mich noch kurz an meiner geistigen Flexibilität, dann versuchte ich die vorangegangenen Ereignisse zu analysieren:
Zuerst ließ ich meine Maschine leer ein volles Programm durchlaufen, muss frustrierend für sie gewesen sein.
Dann stopfte ich sie voll.
Ja klar! Sie muss verdammt hungrig gewesen sein, deshalb hat sie auch alles bis zur letzten Faser verspeist, würde mir auch nicht anders gehen.

Heute haben wir ein gutes Verhältnis, wir respektieren uns. Nachts schleiche ich mich öfter aus dem Haus und plündere Altkleidercontainer, Gott sei Dank ist sie nicht wählerisch. Dafür lässt sie meine Klamotten in Ruhe. Wenn ich sie mit ökologisch einwandfreier Baumwolle füttere, behandelt sie meine Wäsche besonders schonend. Und wenn mir langweilig ist, lese ich ihr aus ihrem Bedienungshandbuch vor. Ja, unsere Beziehung kann man mit Fug und Recht als emanzipiert und behaglich bezeichnen. Ich fühle mich endlich ausgeglichen, nur die Eifersucht meiner Freundin macht mir noch zu schaffen.

RT

Für Rosi, die mich zu dieser Geschichte inspiriert hat.

Sonnenfinsternis 2015 – der Weltuntergang?

Sonnenfinsternis 2015 – der Weltuntergang?
OH, oh, ist das etwa schon morgen? Das habe ich mich gerade gefragt. Ich bin doch noch zu jung zum Sterben. Naja, sterben wohl nicht direkt, aber habe ich genug schlimme Sachen gemacht um mir in der jetzt folgenden postapokalyptischen Welt einen Namen unter den ruchlosen Strauchdieben verdient zu haben? Wer weiß, wer weiß.

Aber dass der Weltuntergang kommt, davon bin ich überzeugt. Schließlich werden in den dunklen Stunden fast 40.000 Megawatt fehlen. Wenn die danach auf einmal wieder ins Stromnetz zurückschwappen, wird es mit Sicherheit eine Kaskade geben, die unser gesamtes, mühsam aufgebautes soziales Netz mit funktionierender Stromversorgung als Grundlage in sich zusammenbrechen lassen wird.

Ich sehe es schon kommen, wie ich einsam, frierend und nur mit einem Schnuffeltuch als Drogenersatz (Den harten Stoff werde ich mir nicht leisten können, weil meine Behausung nicht genug Ratten anlockt, die ich als Tauschobjekte feil bieten kann.) in der ausgebrannten, windumtosten Ruine meiner Wohnung hocke und dem radioaktiven Regen zusehe, wie er die örtliche Flora und Fauna zum munteren Mutieren anregt.

Mal sehen ob ich alles habe:

– Kerzen? √

Dabei fällt mir ein: Habe ich überhaupt genug Zündhölzer? Werde ich halb nackelich durch Steele taumeln und all mein Hab und Gut an noch bemitleidenswertere Geschöpfe verteilen? Und werden mir zum Schluss nur mehr ein paar Zündhölzer verbleiben um mich zu wärmen? Moment mal! Ich schweife ab, das war doch n anderes Märchen. Moment, sagte ich Märchen? Das hier ist alles ein Tatsachenbericht. Jawoll, so wahr ich hier stehe! Äh, na gut, lassen wir das, weiter im Text.

Kopfschmerztabletten und andere Arznei? √

Ganz wichtige Sache, denn Arznei (Und sei es nur eine getrocknete Knolle eines verschrumpelten Strauches aus dem Vorgarten herausgerissen.) mag mich in der „Welt Danach“ zu einem Wunderdoktor hochstilisieren. Es sei denn, der Sud, den ich daraus braue um eine gequetschte Hand zu heilen, verbrüht eben jene und ihr Besitzer lässt mir eine wenig erfreuliche, aber zumindest kostenlose Behandlung zuteilwerden. Behandlungstausch sozusagen.

– Nahrungsreserven? √

Hmm, sieht mager aus. N‘ bisschen Brot, n‘ paar Konserven, Obst und Schokolade. Mit letzterem kann ich mir vielleicht eine willige Frau aus ihrem trostlosen Dasein in mein eigenes locken, mit ersterem ein paar willige Ratten. Je nachdem, wer zuerst kommt.

– Badewanne voll Wasser? √

Naja, Duschwanne muss auch reichen. Vielleicht gelingt es mir aus der Waschmaschine, dem Trimm-dich-Rad und einer Häkelnadel ein Dekontaminationsgerät für Regenwasser zusammen zu frickeln, dann wäre zumindest dieses Problem gelöst. McGyver hat das doch auch geschafft und sooo schwer kann das doch nicht sein, oder? Wo hab ich nochmal mein Schweizer Taschenmesser?

(War McGyver vielleicht doch nur ein Werbefilm für Schweizer Taschenmesser, in 45 Minuten Häppchen?)

– Alkohol? √

Die Grundlage meines Imperiums. Zuerst die willigen Opfer mit leichtem Biere angelockt und wenn sie sich an den paar Tropfen, die es pro Tag gibt, gelabt haben, werden sie meinen Namen singen und mich auf Händen tragen. Ich bin mir noch nicht ganz klar, ob Gott-Imperator oder der Messias besser als Namenszusatz zu mir passt, aber ich denke das entscheide ich dann spontan.
Der Heilsbringer oder Gralshüter käme auch noch in die engere Auswahl.

Geraffel? √

Geraffel ist immer gut. Sei es, um sich einen Sichtschutz zu bauen, einen einbruchssicheren Vorratsschrank, ausbruchssicheren Rattenkäfig (oder beides in einem) oder einfach nur ein gutes altmodisches Leuchtfeuer auf dem Dach abzubrennen, wenn die Versorgungs- und oder Rettungshubschrauber eines ehemaligen Dritte-, nun Erste-Welt-Landes über mein Domizil hinweg donnern. Obwohl es natürlich fraglich bleibt, ob sie Nahrung oder Kuhmist abwerfen, je nachdem wie sie vor der Apokalypse von uns behandelt wurden. Aber getrockneter Kuhmist brennt auch gut, habe ich mir sagen lassen. Insofern ist mir beides recht.

Da nun alle Fragen zu meiner Zufriedenheit geklärt sind, kann ich mich beruhigt zurücklehnen und beginnen, meine beachtliche Pornosammlung auf handliche 3,5″ Disketten zu kopieren. Ich bin mir sicher, dass sich dieses als harte Währung etablieren wird.

Bis dahin also, meine Untertanen in spe, und denkt dran, wenn ihr euch mir nähert: Hände da, wo ich sie sehen kann, ich bin bewaffnet! (Zumindest wäre es gut, wenn das jeder denkt. Dann werde ich nicht so leicht vom marodierenden Mob auf die Straße gezerrt und meiner Habseligkeiten entledigt!)satire-mond

E.N.

Bildquelle: MS Word 2007 – ClipArt

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