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Psychologie

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Psychologie
Psychologie bedeutet übersetzt „ Seelenhauch, Seele, Gemüt“.
Die Psychologie erforscht das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Leben und die innerlichen und äußerlichen Ursachen dafür.
Psychologie ist eine eigenständige akademische Disziplin und besteht sein Anfang des 19. Jahrhunderts.
Die Grundlagenfächer sind  folgende:

  • Allgemeine Psychologie:
  • Erforschung allgemeiner gültiger Gesetzesmäßigkeiten in psychischen Funktionsbereichen
  • Kognition
  • Wahrnehmung
  • Lernen
  • Gedächtnis
  • Denken
  • Problemlösung
  • Bewusstsein/ Aufmerksamkeit

 

  • Entwicklungspsychologie:
  • Psychische Wandlung von der Empfängnis bis zum Tod
  • Faktoren der Entwicklung ( Anlage und Umwelt )
  • Entwicklungsstufen
  • Entwicklung der Wahrnehmung
  • Psychomotorik

 

  • Sozialpsychologie:
  • Auswirkung sozialer Interaktionen auf Gedanken, Gefühle und Verhalten des Menschen
  • Wahrnehmung von Personen und Situationen
  • Vorurteile
  • Soziale Aspekte der Emotionen ( z.B. Aggression)
  • Kommunikation

Die Psychologie beschäftigt sich mit der Seele des Menschen und es gibt zahlreiche psychische Störungen.
Die Störungen äußern sich in krankhaften Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens, des Verhaltens und der sozialen Beziehungen.
Die Verbreitung von psychischen Störungen ist groß; weltweit ist jeder vierte Arztbesucher von einer psychischen Störung betroffen.
Außerdem sind es die häufigsten Beratungsanlässe in allgemeinen Praxen und sind die vierthäufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.
Auch bei den Geschlechtern erkennt man unterschiedliche Merkmale der psychischen Störungen.
Bei Jungen bis zum 10. Lebensjahr sind diese Störungen häufiger, als bei Mädchen; allerdings treten sie bei Mädchen häufiger auf, wenn die Pubertät beginnt.

Welche psychischen Störungen treten bei Männern häufiger auf?

    • Alkoholstörungen
    • Hyperkinetische Störungen ( z.B. ADHS)
    • Frühkindlicher Autismus
    • Entwicklungsstörungen
    • Störungen des Sozialverhaltens
      • Asperger Syndrom
      • Ticstörung
      • Landau- Kleffner Syndrom

Welche psychischen Störungen treten bei Frauen häufiger auf?

        • Angststörungen ( Agoraphobie, Panik)
        • Unipolare Störung
        • Psychotische Störungen
        • Posttraumatische Belastungsstörungen
        • Somatoforme Störungen
        • Anorexia nervos/ Bullimia nervosa
        • Körperdysmorphe Störung
        • Rett- Syndrom

Welche psychischen Störungen treten bei beiden Geschlechtern gleich häufig auf?

        • Zwangsstörungen
        • Bipolare Störungen
        • Depressionen
        • Schizophrenie
        • Soziale Phobie

Aber was bedeuten diese Störungen eigentlich? Was für Merkmale haben sie?

        • Alkoholstörung bedeutet die Abhängigkeit von der psychotropen Substanz Ethanol
        • ADHS bedeutet eine Verhaltensstörung und eine emotionale Störung
        • Frühkindlicher Autismus bedeutet tiefgreifende Entwicklungsstörungen
        • Störung des Sozialverhaltens bedeutet auffällige Verhaltensweisen ( dissozial, aggressiv)
        • Asperger Syndrom bedeutet eine Schwäche der sozialen Interaktion und Kommunikation; der Betroffene erkennt keine Mimik, Gestik oder Blickkontakt der anderen Personen
        • Ticstörung bedeutet kurze, unwillkürliche, regelmäßige oder unregelmäßige, wiederkehrende motorische Kontraktionen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen
        • Landau-Kleffner Syndrom bedeutet eine seltene Kombination aus Sprachstörungen und Epilepsie
        • Zwangsstörung bedeutet ein innerer Dran, bestimmte Dinge zu denken und/oder zu tun
        • Bipolare Störung bedeutet manisch-depressiv; ständiges auf- und ab der psychischen Verfassung
        • Schizophrenie bedeutet Persönlichkeitsspaltung ( z.B. innere Stimmen), Wahn, Verfolgung und anhaltende Halluzinationen
        • Soziale Phobie bedeutet soziale Angststörungen: Angst in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten
        • Angststörung bedeutet übertriebende, unspezifische Angst oder konkrete Furcht vor einem Objekt oder vor Situationen; Panikstörung
        • Psychotische Störung zählt zu der Krankheit der Schizophrenie
        • Posttraumatische Belastungsstörung bedeutet ein psychisches Trauma zu haben (schwere Unfälle, Missbrauch etc.)
        • Somatoforme Störung bedeutet körperliche Beschwerden zu haben, die aber nicht organischen Ursprungs sind
        • Anorexia nervosa bedeutet eine nervlich bedingte Appetitlosigkeit
        • Bullimia nervosa bedeutet , dass man viel isst und es dann wieder erbricht
        • Dysmorphophobie bedeutet eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Leibes

 Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Psychische_St%C3%B6rung                                                                                                       D.B.

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